Bürgerbegehren positioniert sich gegen das Geschäftsmodell der TAMAX

P R E S S E M I T T E I L U N G

Initiative „Potsdamer Mietendeckel“ lehnt Unterstützung durch die TAMAX Grundinvest GmbH ab

 

In einer Stellungnahme distanziert sich die Initiative „Mietendeckel Potsdam“ von den Solidaritätsbekundungen der Berliner Immobilienfirma TAMAX Grundinvest GmbH. Die Initiative für einen Potsdamer Mietendeckel engagiert sich mit der Durchführung des Bürgerbegehrens im Sinne einer langfristig nachhaltigeren und sozialverträglicheren Wohnpolitik der Stadt Potsdam. Der Mietendeckel für die ProPotsdam bietet hierbei sowohl einen Diskussionsanstoß über die kontraproduktiven Geschäftspraktiken des städtischen Wohnungsbauunternehmens als auch einen ersten Schritt zur Eindämmung des Mietenanstiegs der Potsdamer Bestandsmieten. Dem kann und sollte eine breite Debatte über das privatwirtschaftliche, von persönlichen Profitinteressen getriebene Handeln privater Immobilienformen- und Investoren wie TAMAX folgen.

Die Initiative betrachtet eine „Unterstützung“ durch eine private Immobilienfirma, die nicht nur in Potsdam auf die Verteuerung günstigen Grund und Bodens spekuliert, als Affront gegen eine ehrenamtlich organisierte soziale Initiative Potsdamer Bürger:innen. Die Einmischung der TAMAX GmbH in die Debatte dient lediglich dazu, Öffentlichkeit für das eigene Agenda Setting zu schaffen. Selbstverständlich steht das Spekulationsgeschäft von Unternehmen wie der TAMAX GmbH den langfristigen Zielen der Initiative und den Unterzeichner:innen des Bürgerbegehrens entgegen.

 

Die Antwort an die TAMAX GmbH ist dieser Pressemitteilung in Form einer öffentlichen Stellungnahme beigefügt.

 

Mit freundlichen Grüßen
Verena Reininger und Anja Heigl
für die Initiative Mietendeckel Potsdam

 

2021_Tamax-Stellungnahme

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